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Start Autobiographie ... und Embryos fühlen doch!

... und Embryos fühlen doch!

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embryos... und Embryos fühlen doch!
- Autobiographie
Susan Kunz  KS0169B
ISBN 9783866831575, Wagner-Verlag, broschiert, 139 Seiten, € 12.80
Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren

 

Klappentext

embryosBegonnen hatte es mit meinem Urgroßvater, dann folgten Vater, Bruder, Onkel, Lehrer, Nachbar etc. Alle wollten sich an diesem willenlosen Frischfleisch ein wenig Genuss verschaffen.


Willig, ohne Selbstwertgefühl ist es dann ein Leichtes, mit 14 Jahren von einem 10 Jahre älteren Mann zum „Liebemachen“ verführt zu werden. Als der wieder im Auto saß und ich immer noch an der Hausmauer gelehnt versuchte, meine Beine von diesem klebrigen Zeug zu befreien, fragte ich mich: habe ich jetzt Liebe gemacht"?    


Schwanger also im zweiten Lehrjahr. Ich schämte mich fürchterlich, als mein dicker Bauch kaum mehr hinter die Schulbank passte. Ich hasste diese Leibesfrucht und ich frage mich heute, was geschieht mit all den Kindern, die aus einer Vergewaltigung entstehen? Haben diese Menschen es schwerer im Leben? Spüren sie dieses Unwillkommensein? Lieben sie ihre Erzeugerinnen auch nicht?


Natürlich ändert es sich da meist grundlegend für eine Mutter, wenn sie ihr Kind in den Armen hält. Aber reicht das für ein Kind, für die verlorene Zeit?


Ein ganzes Leben kämpfte ich um meinen Sohn.


Mit 46 Jahren entschied er sich, an einer psychischen Grenze angekommen, einige Zeit sein Leben auf den Weltmeeren zu verbringen, um dem Druck des Alltags, als Kranker, zu entfliehen.


Sozusagen ohne Geld, wenigen, technischen Hilfsmitteln und viel Gottvertrauen (beidseitig) verabschiedete er sich an einem sonnigen Märztag im Jahre 2003.


Damals ahnte ich noch nicht, dass dies der Horrortrip meines Lebens würde.

Autoreninfo

Susan Kunz


Der Titel meines Buches ist vermutlich irreleitend! Es handelt sich weder um ein Ehebuch, noch um Beschreibungen, sexueller Gewalt.

Um die Geschichte meines Sohnes aufzuzeigen, musste ich in meiner Jugend beginnen und dann den Alltag in unserer Familie aufzeigen.

Dazu gehört natürlich auch der Beginn und das Ende meiner Ehegeschichte.

In erster Linie beschreibt mein Buch die Reise meines Sohnes, meine Verzweiflung, als nach 30 Tagen auf dem Atlantik, immer noch kein Lebenszeichen kam, obwohl er mir sagte, in 22 Tagen bin ich drüben. Nach 33 Tagen hat er es geschafft und ich hatte während dieser 11 Tage und Nächte, Wartezeit, fast unter Schock gestanden.

Schlimmer kam es dann noch, als unser Dauerkontakt per SMS eines Tages ganz abbrach. Bis nach Tahiti konnten wir uns verständigen, ich war auf dem laufenden und freute mich, dass er es bald geschafft hatte, den reservierten Trockenplatz auf der Insel zu belegen und nach hause zu fliegen. Ab Oktober regieren die Stürme und Orkane in der Südsee und die Segler setzten ihre Boote an Land, um im kommenden Frühling ihre Reise  fortzusetzen.  So war es auch vorgesehen, aber mein Sohn kam nicht heim und es begann die nächtliche Suche, per Internet. Wegen der 11 Stunden Zeitdifferenz, begann die Arbeitszeit des dortigen Konsuls immer dann, wenn wir in Europa ins Bett gehen. Das tat ich dann eben nie, um ja kein E-Mail des Konsuls zu verpassen, was mir Aufschluss gegen konnte, was mit meine Sohn passiert war. Zwischen mir und dem Konsul auf Tahiti, der eigentlich für Österreich zuständig war und sich nebenbei auch um Schweizerbürger kümmerte, wurde eine innige Beziehung, die ging soweit, dass er später mit seiner Frau zusammen, meinen Sohn in den Spitälern und auf dem Boot besuchte, er war ihm fast wie ein Vater.

Auch nachdem man meinen Sohn, am heiligen Abend, Weihnachten 2005 ,  per Rega ins Spital brachte, hatten wir noch lange Kontakt.   


Am 12. September 2009, kann ich meinen 70sten Geburtstag feiern.


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