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erzherzogErzherzog Johann
– Wenn Gott mit mir, wer gegen mich?
Werner A. Prochazka  PW0185B
ISBN 9783950240511, Werner A. Prochazka, broschiert, 144 Seiten, € 24,90

 

erzherzogSeinem Onkel, Kaiser Josef II., meinem großen Vorbild, diesem unvergleichlichen Herrscher und Menschen, steht Erzherzog Johann um nichts nach. Auf seine Art und Weise schuf er noch größeres. Die Liebe, die Kaiser Josef II. bei seiner Frau Isabella von Parma und bei seinem Volk vergeblich gesucht hatte, erhielt Johann von Österreich hundertfältig geschenkt. Was dem Onkel verwehrt geblieben ist, der Neffe erhielt es im Überfluss. Bis zum heutigen Tag wird Johann, der steirische Prinz verehrt und geliebt. Zu Recht wie ich meine.


“Alles für die anderen, nichts für mich.“ Ein Ausspruch Johanns. Wurde Johann auch oft böse mitgespielt, besonders von Staatskanzler Fürst  Metternich, er hielt seinem Bruder, dem Kaiser Franz II./I., allezeit die Treue. Bei Sacile, bei Hohenlinden und in der Frankfurter Paulskirche als Reichsverweser. Johann wusste stets, wer sein Herr ist. Treue war ihm wichtiger als sein eigener Vorteil. „Wenn Gott mit mir, wer gegen mich?“ Sein Wahlspruch.


Mit der gleichen Beharrlichkeit, wie er seine Sache mit und seine Liebe zu Anna Plochl vertrat, verfolgte er seine beruflichen und politischen Ziele. Oft durchlebte er schwere Zeiten, war tief betrübt, zerknirscht und deprimiert. Doch verharrte er nicht in diesem Zustand, steckte sich immer neue Ziele. Niederlagen bremsten ihn höchstens, aufhalten konnten sie ihn niemals. Er war ein unwiderstehlicher Mann.


Die größte Niederlage und sein persönlich wohl schmerzhaftester Verlust war der Verrat und die anschließende Verurteilung und Erschießung seines Freundes Andreas Hofer, befohlen vom Kaiser der Franzosen, Napoleon. Er fühlte sich persönlich für die Katastrophe verantwortlich und war es tatsächlich auch zu einem Gutteil. Hätte Napoleon Erzherzog Johann erwischt, möglicherweise wäre er neben Andreas Hofer zu Mantua erschossen worden. Er focht bis zur letzten Sekunde um seinen Freund und Mitstreiter und für Tirols Freiheit. Am Ende hatte er den Freund und das Land verloren. Aus Tirol verbannt, wandte er sich der Steiermark zu. Welch unbeschreibliches Glück für dieses Land. Seine Beharrlichkeit, nennen wir sie durchaus Sturheit, ließ ihn schließlich siegen.

Werner A. Prochazka


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Werner A. Prochazka, geboren am 10. Juni 1965 in Wien, absolvierte 1983 eine kaufmännische Lehre, vertrieb danach erfolgreich Büromaschinen, war 1986 im Dienste der Vereinten Nationen auf Zypern, durchlief eine Ausbildung zum Werbekaufmann, gründete eine Presseagentur und schrieb für eine Tageszeitung. Ab 1988 führte Werner A. Prochazka sein eigenes Unternehmen, welches er Mitte 2007 verkaufte, um sich ganz seiner Liebe zur Literatur der österreichischen Geschichte hingeben zu können. Mit seinen Werken „Ich träumte von Solferino“

„Ich träumte von Königgrätz“, „Muss Sieg von Lissa werden“, „Das keltische Sonnentor“ und ein Bildband über Kaiser Josef II. hat sich Werner A. Prochazka bereits einen Namen unter Historikern gemacht und schaffte es, die manchmal so „Sissi“ behaftete Betrachtungsweise der österreichischen Monarchie der Habsburger ins reale Licht zu rücken.     


Von Werner A. Prochazka

 

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