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coverKritiker der Zeit
– Vi Veri Veniversum Vivus Vici
Manuel Scheiber
ISBN 978-3869314419, Epubli GmbH, Softcover, 88 Seiten, € 16,66

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Als Mensch, wählte ich immer den Weg, der Konfrontationen vermeidet. Aus einer Angst heraus, niedere Tiefen meiner selbst ans Licht zu bringen. Doch merkte ich, die Gewalt meiner Reaktion, nicht mehr lange Herr zu sein. Es ergaben sich Situationen, welche mein Verstand nicht vermag zu erklären. Ein tieferes „Ich“ stellte sich auf meine „Ebene“. Doch was sollte ich tun? Wie diesem „Ich“ die Kraft rauben, Angst verlieren, meinen Verstand zu verlieren …

 

 

„Die Moral“
Die Kausalitäten der Moral erliegen im Raster der Subordination eines nicht doch zu geringen zurechnungsfähigen Volkes, welches in Anbetracht der Dinge am besten im Suizid verfallen sollte. Die Moral ist eine variable Gegebenheit, welche weder genau manifestiert oder punktuell korrekt angewandt werden kann. Der Mensch, sowie die Verkettung an Ereignissen die an ihn geknüpft sind, bestätigen zwar eine angebliche konstante Gegebenheit. Welche sich aber aus diversen unbekannten Variablen zusammensetzt, und so ein variables Ergebnis liefert, welches als konstant in Verbindung mit dem Menschen betrachtet wird. So komme ich zur Feststellung das der Winkel der Beobachtung, einen pseudosierenden Effekt mit sich trägt, welcher die Verschleierung der rationalen Ergebnis suche beeinträchtigt. In summa, eine jetzige Lösung wäre nicht zu errechnen, da die Unbekannte Mensch, eine falsche Variable mich sich bringt und so das Ergebnis beeinträchtigt.
Moral ist kein Naturgesetz, sondern eine banale Fiktion, eine Systematisierung zur Beeinträchtigung der menschlichen Entwicklung. Eine Abstinenz der Moral wäre zu empfehlen. Die menschliche Moral beinhaltet mehr Blut, Falschheit und Verlogenheit als bisher bekannt. Die Doppelbödigkeit der Moral, lässt die Menschen andere verurteilen und töten, ohne sich eine Schuld an der Tatsache anzuschreiben. Die Moral ändert sich punktuell in ihren Variablen, sobald sich der Betrachtungspunkt verändert. Eine natürliche Gesetzmäßigkeit, hat konstante Pfeiler, unsere Moral jedoch nicht. Deshalb ist sie als nicht gut genug für die menschliche Evolution zu erachten.


„Die Intelligenz“
Was bedeutet Intelligenz? Zuerst muss man sich eine Definition dafür schaffen, die Intelligenz in unserer Gesellschaft ist eine dimensionslose Zahl (Grad) der Anpassung. Umso größer die Intelligenz der Menschen, umso leistungsfähiger sind die Menschen in der Gesellschaft (Humankapital). Die Intelligenz definiert eine Form des Funktionierens, mehr ein Synonym der Integration. In unserer Zeit ist jener intelligent der gesellschaftlich denkt, jener der sich perfekt in das System eingliedert. Der Grundgedanke des Kritikers, des hemmungslosen Entdeckers oder des gewissenlosen Forschers, der gegen diese Grundziele der Gesellschaft lebt, ist heute nicht mehr konform mit dem Grundgedanken der Intelligenz. Nehmen wir eine minder intellektuelle Person (nach dem Maßstab der alten Philosophen), die sich perfekt in das System eingliedert, sie würde nach unseren Grundsatz der Bewertung der Intelligenz, als sehr intelligent gelten und eine wichtige Position in unserem System ein nehmen. Also wenn man die Kriterien unserer Gesellschaft erfüllt, ist man intelligent.

Nur wie ist die Intelligenz entstanden? Hinsichtlich der Fiktion der Intelligenz, kann diese nur gemessen werden wenn ein System besteht. Dieses System braucht Muster, Variablen und Konstanten, anhand dieser, kann ein Raster festgelegt werden, welches diese Menschen erkennt. Dieses Raster hilft der Gesellschaft zu bestehen und sich zu entwickeln, und auf seinen Grundgedanken aufzubauen, mit dem schrecklichsten aller Hintergründen, sich seine gewünschten Menschen zu züchten. Dennoch gibt es Menschen die durch dieses Raster fallen, aber trotzdem besondere Fähigkeiten besitzen. Diese sind Teil des sozialen Ausschusses unserer Gesellschaft.

In summa, umso durchdachter das System, umso kleiner ist das System. – Umso stumpfer das System, umso größer ist das System. Eine einfache und simple Gleichung. Die wahren Denker dieser Gesellschaft sind nicht gerade intelligent (glücklicherweise), sie sind nicht angepasst und nicht wirklich beliebt. Ein beliebter Kritiker ist ein schlechter Kritiker, ein schlechter Kritiker ist ein wichtiger Kritiker. Diesen braucht das System um sich selbst zu verbessern. Anhand eines schlechten Kritikers kann das System sich selbst durch den manipulierten Volkswillen verändern, und gibt einen scheinbaren Funken der Selbstbestimmung an das Volk wieder. Ein guter Kritiker, wird nicht beschimpft, er wird auch nicht beschossen, er wird bombardiert. Er wird mit allen unsichtbaren Waffen attackiert, die nur vorhanden sind.

 

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