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Operation Rotkohl
von Jürgen Strobel

Broschiert: 272 Seiten
Verlag: Books on Demand GmbH
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3842344464
ISBN-10: 3842344465
Preis: 19,90 EUR
e-Book: 272 Seiten
Kindle Edition: B005HN00N2

Kurzbeschreibung:

Am 23. März 1989 verkündete der amerikanische Chemiker Prof. Dr. Martin Fleischmann auf einer Pressekonferenz an der Universität Utah, ihm sei zusammen mit seinem Kollegen Prof. Dr. Stanley Pons bei einem einfachen Tischexperiment die Kernfusion bei Raumtemperatur gelungen. Diese Meldung über die sogenannte “Kalte Fusion” ging mit Internetgeschwindigkeit um die Welt und versetzte alle Plasmaphysiker in Panik. Sollten die Milliarden Dollars, welche die Forschung auf dem Gebiet der “Heißen Kernfusion” bisher verschlungen hat, vergeblich gewesen sein? Sind damit die Tage der großen Fusionsexperimente in Greifswald, Garching, Jülich oder gar das Tokamak-Experiment JET (Joint European Torus) in Abingdon gezählt?

Die Aufregung legte sich aber schnell wieder, da keine Forschergruppe auf der ganzen Welt in der Lage war, dieses Experiment erfolgreich zu wiederholen. Keine, bis auf die beiden Heidelberger Physiker Dr. Friedrich Schütz und Dr. Michael Wimmer, die sich weiter um das Gelingen der kalten Fusion bemühten, denn sie hatten in der Veröffentlichung von Fleischmanns Formel einen simplen Fehler entdeckt, der sonst wohl keinem ihrer Kollegen auf der ganzen Welt aufgefallen war.

Als die russische Wirtschaft als weltweit größter Erdgasexporteur durch Zufall über einen Studenten namens Andrej Jurkow, der als Gast an einem Physikalischen Institut der Universität Heidelberg arbeitete, erfuhr, dass diese beiden Physiker sich in ein geheimes unterirdisches Labor ihres Institutes zurückgezogen haben, um sich dort intensiv mit der offensichtlich gelungenen kalten Fusion zu beschäftigen, mussten sie mit Jurkows Hilfe an absolut gesicherte Ergebnisse kommen. Sollte die kalte Fusion wirklich möglich sein, so waren der russische Export des heißbegehrten Erdgases und insbesondere der Exportvertrag für die Lieferung von 500 Milliarden Kubikmeter dieses blauen Brennstoffes in 27 Ländern Europas ernsthaft gefährdet. In diesem Falle gab es für die Russen nur eine Alternative: die Eliminierung der beiden Physiker und die Vernichtung aller ihrer Forschungsergebnisse.

Allerdings haben die Russen die Rechnung ohne die beiden treuen Freunde von Dr. Schütz und Dr. Wimmer gemacht, Alexander von Luckner und Daniel Bauer.

Sonstiges:

Am 22. März 2000 verunglückten zwei meiner besten Freunde mit einem neuen Ultraleicht-Doppeldecker über einem Waldgebiet südöstlich von Speyer tödlich. Die Unfallursache wurde nie eindeutig geklärt. Dieser Unfall hatte mich viele Jahre intensiv beschäftigt und mir manche schlaflose Nächte beschert. Doch die Zeit heilt alle Wunden, sagt man. Heute erinnern in unserem Verein zwei Bilder mit den beiden verunglückten Fliegerkameraden an der Wand des Vereinslokals an dieses schreckliche Ereignis.
In einer fiktiven Geschichte um das Thema “Kalte Fusion” habe ich versucht, diese Geschehnisse zusammen mit weiteren eigenen Erlebnissen zu verarbeiten. Das Ergebnis ist eine Symbiose aus einem Krimi, etwas Autobiografie und der Fliegerei. Ob mir das gelungen ist müssen andere entscheiden, nämlich die Leserinnen und Leser.
Viele Originalschauplätze beschreibe ich so, wie sie wirklich existiert haben oder noch existieren, einige wenige habe ich anonymisiert. Auch die meisten der im Buch vorkommenden Szenen haben sich wirklich so oder so ähnlich zugetragen. Das Leben schreibt manchmal die besten Geschichten. Zuweilen aber auch die traurigsten.
Die Handlung dieses Romans könnte gleichwohl wahr sein oder sogar wahr werden. Das Problem der „Kalten Fusion“ kam in den vergangenen Monaten und Jahren, obwohl 1989 als Spinnerei abgetan, immer wieder auf den Prüfstand. Durch die aktuellen Ereignisse von Fukushima könnte dieses Thema wieder sehr an Bedeutung gewinnen. Erstaunlich, was man alles im Internet mittels den gängigen Suchmaschinen über die “Kalte Fusion” finden kann.
Mit diesem Buch möchte ich das Andenken meiner verunglückten Freunde Friedrich und Ludwig bewahren. Besonders ihnen ist es gewidmet.

Links zum Eintrag:

Das Buch bei Amazon:
http://www.amazon.de/Operation-Rotkohl-Der-Geist-Flasche/dp/3842344465

…. bei ebook.de:
http://www.ebook.de/de/product/15647003/juergen_strobel_operation_rotkohl.html

…. bei cities.eurip:
http://cities.eurip.com/shop/show/books-2978397.html

und bei Books on Demand:
http://www.bod.de/index.php?id=1132&objk_id=504665

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