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striebelSchritt für Schritt ins Leben
– Ein kompaktes Selbsthilfebuch für Menschen mit Dissoziativer Identitätsstörung und Zwischenformen
Christine Striebel  SC0196B
ISBN 9783867038591, Engelsdorfer Verlag, Paperback, 267 Seiten, € 14,90

 

striebelSchritt für Schritt ins Leben

Ein kompaktes Selbsthilfebuch für Menschen mit

Dissoziativer Identitätsstörung und Zwischenformen

von Christine Striebel


Ein hilfreiches Buch, das Unterstützungshilfen im Alltag gibt und die Isolation durch zahlreiche Interviews mit Betroffenen durchbricht.


Dieses Buch reicht Betroffenen die Hand und erklärt einfühlsam und klar die Entstehung dieser Überlebensstrategie. Des Weiteren beinhaltet es eine Schatztruhe voller Ideen zur Entlastung und Selbsthilfe für den Alltag und den Umgang mit Behörden. Skill-Listen, Imaginationsübungen, Checklisten sowie Impulse zum Stärken und Stabilisieren geben praktische Hilfe an die Hand und machen das Buch damit zu einem wertvollen Begleiter der hilft Schritt für Schritt im eigenen Tempo seinen Heilungsweg zu gehen.

Bereichert wird dieses Buch zusätzlich durch die vielen Erfahrungsberichte und Anregungen Betroffener. Auch für Menschen, die noch sehr isoliert sind mit ihrer DIS, wird dieses Buch damit zu einem ganz besonderen Geschenk und hilfreichen Begleiter, denn hier erfahren sie: es gibt auch noch andere wie mich, ich bin nicht alleine!


Ein Buch, voller Liebe geschrieben, das eine wichtige Botschaft weitergibt:


Gib Dir die Chance, glücklich zu leben!

Dieses Buch ist für mich ein Sonnenschein im Chaos!

Die Autorin schreibt so liebevoll und voller Annahme ! So gesehen und angenommen in meiner DI Problematik hab ich/wir mich/uns selten gefühlt.

Es ist sehr spannend und hilfreich die Erfahrungsberichte anderer Betroffener zu lesen und Ideen sammeln zu können und einfach zu merken, die andern schaffen es auch. Die anderen haben auch Probleme, wie lösen sie es.

Ich finde die vielen alltagsnahen Ratschläge zu z.B. Feiertagen, Arztbesuchen, Einkaufen, sehr hilfreich. Gerade diese eigentlich simplen Dinge des Lebens, die einem Betroffenen so viel Schwierigkeiten bereiten können, sind für mich zwischenzeitlich viel wichtiger als irgendwelche Heilansatztheorien. Sie macht hier wirklich Mut auch nach Außen zu sich zu stehen, und liebevoll mit den Inneren und sich umzugehen. Sie zeigt echtes menschliches Verständnis und lässt den Leser fühlen, das er /sie/es völlig okay und gut so ist wie er/sie/es eben gerade ist. Es geht nicht um “wie werde ich wieder normal, integriert oder sonst wie wie die anderen” sondern um: Hilfe zur Selbsthilfe. Wie schaffe ich es möglichst mit allen Ichs zufriedenstellend , einbezogen , annehmend durch den Tag und durch die Nacht zu kommen und liebevoll und nachsichtig für mich/alle zu sorgen- ohne perfekt sein zu müssen und immer alles Richtig zu machen.

Auch den Absatz über den Umgang mit Außenpersonen und Außenkindern finde ich sehr wertvoll. Das ist für mich selbst immer noch ein großes Thema, obwohl ich wirklich gute Erfahrungen gemacht habe und meist angenommen wurde.

Die Tips für den Partner kommen leider etwas kurz. Die Außenwahrnehmung, also – wie werde ich erlebt- finde ich nämlich sehr wichtig für die Selbstwahrnehmung und wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung. Allerdings gibt es wieder Erfahrungsberichte von Angehörigen.

Am Ende gibt es noch viele ganz wichtige und wertvolle Informationen über Rechte und Schutzmöglichkeiten in der realen Außenwelt z.B. Arbeitsunfähigkeit, Klinikeinweisungen, usw. Ganz wichtig!!!


also ein tolles Buch für Betroffene, als wichtige Hilfe -Info-und Nachschlagequelle und als Mutmacher und als “sich gesehen und angenommen – fühl”- Unterstützung.

Danke dafür.


Rezension von Marie aus Berlin vom 29. September 2009


Weitere Lesermeinungen sind auf sind auf www.chancezuleben.de zu finden.

Unterstützung für traumatisierte Menschen


Täglich sehen, hören und lesen wir von fürchterlichen Dramen, die auch ganz in unserer Nähe geschehen. Dies löst in jedem von uns etwas aus. Menschen die selbst Opfer einer solchen Katastrophe waren und diese verdrängt hatten, beginnen sich zu erinnern. Die Pfungstädter Psychologische Beraterin und Autorin Christine Striebel beschäftigt sich in ihren Selbsthilfebüchern mit den Spätfolgen solcher Dramen und ihrer Aufarbeitung. Dabei wendet sich die Autorin an Betroffene und ihr Umfeld. In ihrem ersten Buch „Nicht allein“ ging es um das Verstehen und die Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch in der Kindheit. Ihr neues Buch „Schritt für Schritt ins Leben“ klärt über die Überlebensstrategie „Multiple Persönlichkeit“, auch „Dissoziative Identitätsstörung“ genannt, auf. Diese Hilfestellung der Seele ermöglicht der Kinderseele todesnahe Situationen zu überleben, indem neue Persönlichkeitsanteile das Grauen durchleben. Einige Symptome dieser Überlebensstrategie sind: Erinnerungslücken, Betroffene wirken besonders vergesslich und schusselig, hören innere Stimmen und haben unterschiedliche Schriften und Fähigkeiten.„Schritt für Schritt ins Leben“ reicht diesen Menschen in ihrer Not die Hand und hilft dem Umfeld die Betroffenen besser zu verstehen. Christine Striebel erklärt einfühlsam und klar, wie diese Überlebensstrategie entsteht und zeigt eine Vielzahl von Möglichkeiten auf, wie man sich selbst und anderen helfen kann. Bereichert wird das Buch durch Erfahrungsberichte von Betroffenen. Auf Verstehen kann Annehmen folgen, das Voraussetzung für Heilung ist. Ein Kapitel mit den Rechten auf Unterstützung und Schutz runden das Buch ab. Christine Striebel legt den Betroffenen ans Herz, sich auch von außen Hilfe zu holen, da sie lange genug geschwiegen und gelitten haben. Denn jeder Mensch hat das Recht glücklich zu leben.

 

Pfungstädter–Eberstädter Woche 29. Januar 2009

 

Christine Striebel


Website


Christine Striebel wurde 1952 in Stuttgart geboren. 1974 heiratete sie und begann ihre Tätigkeit als Grund- und Hauptschullehrerin mit naturwissenschaftlichen Fächern. 1982 und 1983 wurden ihre Wunschkinder geboren, die sie auch heute noch als Geschenke des Himmels ansieht. 1993, nach zehn Jahren nahezu ergebnisloser Therapie kehrten die ersten Erinnerungen an ihr Kindheitstrauma zurück. Der Ritt durch die Hölle begann. Ihr Talent zu Schreiben nutzte sie als Überlebensstrohhalm: „Ich werde der Welt zeigen, dass man auch dieses Trauma überleben kann!“ Sie schrieb Tagebuch, das sie veröffentlichen wollte.

Drei Jahre in schwerer Depression führten zu ihrer Frühpensionierung. Die zu Beginn retraumatisierend wirkende Entscheidung des Arbeitgebers wandelte sich dann in die Chance ihres Lebens. Denn sie konnte ihre Fähigkeiten frei entfalten. Sie schrieb ihr erstes Buch „Nicht allein“ und hilft in ihren Beratungen Menschen dazu ihr Leben positiver zu gestalten.

Zu Beginn schrieb sie um zu Überleben. Heute lebt sie, um auch zu schreiben.


Von Christine Striebel

 

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