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maruschka… vergiss Maruschka nicht, das Polenkind
– Gespräche, Erlebnisse und Begegnungen mit den Menschen in der Volksrepublik Polen
Hans-J. Jäger  JH0179B
ISBN 9783866833715, Wagner Verlag, Paperback, 280 Seiten, € 14,80

„… Mein Freund Wladek und ich sind auf dem Wege zur Ostgrenze Polens …“, so ein Auszug aus dem Roman. Der Autor dieses zeitgeschichtlichen Romans hat alleine, oder in Begleitung während des Bestehens der Volksrepublik 22 Jahre die verschiedensten Gebiete Polens besucht. Bei seinen Fahrten kam er natürlich immer wieder mit polnischen Menschen zusammen, mit denen er, trotz der in der ersten Zeit seiner Reisen noch vorherrschenden Antipathie gegen alles Deutsche, Gespräche führen konnte. Er lernte die Probleme Polens und das dortige gesellschaftliche Leben durch authentische Berichte persönlich kennen. Zeitzeugen übermittelten wertvolle Detailkenntnisse über das ehemalige Wirken der deutschen Okkupanten wie auch über das Verhalten des russischen Militärs gegenüber polnischen Menschen und deren Wirken in den eroberten Städten. Den Niedergang der polnischen Wirtschaft bis zur Rationierung der Waren des täglichen Bedarfs verfolgend, erlebte er aber auch den schrittweisen Abbau der gegen Deutschland herrschenden Vorbehalte, den Beginn des Näherkommens unserer Völker. Der Autor fand unter anderem in der Kaschubei einen Freund und in Oberschlesien seine Frau. Alle diese Erlebnisse finden sich in dem Roman, in ganz persönlichen Schilderungen, wieder.

Hans-J. Jäger wurde 1935 in Rostock geboren. Er studierte an der Humboldt-Universität Berlin Staats- und Rechtswissenschaft. Danach arbeitete er in verschiedenen Betrieben als Justitiar und promovierte zum doctor juris. Nach langer Tätigkeit als Rechtsanwalt in eigener Praxis lebt er heute im Ruhestand.

FRIEDERSDORF – Wer ist die Frau auf dem Einband? Einen kurzen Moment zögert Hans-Jürgen Jäger. „Das ist meine Frau, aber damals haben wir uns noch nicht gekannt.“

Mit „Vergiss Maruschka nicht, das Polenkind“ legt der Friedersdorfer sein drittes Buch vor. Jäger schildert Begegnungen und Erlebnisse in Polen bis zum Fall der Mauer. Er räumt mit Vorurteilen auf, will 63 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges einen „kleinen Beitrag zur Völkerverständigung leisten.“

Die erste Begegnung mit Menschen hinter Oder und Neiße führte ihn 1966 nach Zakopane. Erst viel später lernte er seine Frau Maria Nowosad kennen. „Sie hat mein Manuskript als erste gelesen“, sagt der 73-Jährige. Viel Lob habe es gegeben, aber auch kritische Hinweise. Aus eigener Erfahrung wurden Konflikte zwischen Deutschen und Polen in Oberschlesien „viel drastischer geschildert, als ich sie dargestellt habe“.

Erst im letzten Kapitel knistert es zwei Schlittenfahrten und ein Lagerfeuer lang zwischen dem Autor und seiner Frau. „Natürlich haben wir uns da ein bisschen abgestimmt…“

„Vergiss Maruschka nicht, das Polenkind“; Wagner Verlag; ISBN-Nummer 978-3-86683-371-5. (pe)


Märkische Allgemeine

Hans-J. Jäger


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Am 31. Januar 1935 wurde ich in der Seestadt Rostock geboren. Nach meinem Schulbesuch und Dienst im Medizinisch Bereich der National Volksarmee, studierte ich an der Humboldt Universität Berlin Staats- und Rechtswissenschaft. Ich beendete das Studium mit der Diplomnote sehr gut. Danach folgte eine Arbeit im Gesundheits- und Sozialwesen des Bezirkes Rostock und anschließend in der Abteilung Recht der Reichsbahndirektion Greifswald. Dann promovierte ich zum Doktor juris und übernahm die Leitung des Büros für Rechtsangelegenheiten landwirtschaftlicher Betriebe des Kreises Greifswald. Nach der politischen Wende in der DDR arbeitete ich als selbstständiger Rechtsanwalt.


Jetzt bin ich im Ruhestand und sollte diesen zusammen mit meiner Ehefrau genießen. Das mache ich auch, bringe aber „so nebenbei“ meine Erlebnisse im Leben, die so mache, gewollt oder ungewollt, humorvolle Note haben oder die meiner umfänglichen Reisen, nicht als reine Reisereportage, sondern auch als neutraler Beobachter der Umwelt zu Papier. Ich hoffe damit allen Leserinnen und Leser viel Freude zu bereiten. Ich wünsche Ihnen eine spannende Unterhaltung beim Lesen meiner Bücher.


Von Hans-J. Jäger


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