Wolfskind

[aartikel]394020966X:right[/aartikel]Wolfskindvon Martina Decker

Taschenbuch: 204 Seiten
Verlag: NOEL-Verlag
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3940209665
Preis: 14,90 EUR












Kurzbeschreibung:
Krimi aus Bad Kreuznach – Fehlende, soziale Kontakte – Gewalt – Isolation… Kinder, die so aufwachsen, nennt man auch „Wolfskinder“.

Klappentext:
Auf dem Gelände des E-Centers in der Kurstadt Bad Kreuznach greifen die beiden Kriminalbeamten Berger und Süß einen augenscheinlich verwirrten jungen Mann auf.
Eine erste ärztliche Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass der Mann sowohl kognitiv als auch motorisch in etwa auf dem Stand eines Vierjährigen ist. Da die Behinderungen eindeutig nicht angeboren sind, kommt bei den behandelnden Ärzten der Verdacht auf, dass er ein „Wolfskind“ sein könnte.

Zusammen mit der örtlichen Presse und Radio Antenne Bad Kreuznach versuchen die Beamten, die Identität des Jungen zu klären.
Schließlich kommen Hinweise aus Simmern, Bingen, Obermoschel und Bretzenheim, die die Ermittlungen voran bringen und an deren Ende eine ungeahnte Familientragödie steht.

Sonstiges:
Leseprobe:
…In der kleinen Küche roch es nach Sellerie und Zwiebeln. Magda arbeitete

sorgfältig und schnell; würfelte Karotten und Kartoffeln und briet alles leicht an. Mit einem lauten Zischen verdampfte ein Teil des Wassers, als sie das Gemüse angoss.

Aus dem Gefühl heraus beobachtet zu werden, trat sie an das Fenster. Auf dem Gehweg vor dem Haus stand eine Frau. Sie trug ein schickes dunkelblaues Kostüm und hatte eine große Aktentasche in der Hand. Ihre Blicke trafen sich für einen kurzen Augenblick. Erschrocken zog Magda die Gardine zu und sah im Schutz des Vorhangs, dass die Frau eilig weiter ging. Erleichtert wandte sie sich wieder dem Kochen zu. Das Blubbern der köchelnden Suppe war das einzige Geräusch in dem sonst stillen Haus. Magda hatte gelernt sich fast lautlos zu bewegen. Herbert mochte es nicht, wenn sie mit dem Geschirr klapperte.

„Meine Kunden machen genug Lärm. Zuhause will ich meine Ruhe haben!“ hatte er ihr schon vor langer Zeit unmissverständlich zu verstehen gegeben. Das galt natürlich auch für ihre Jungs. Daher verbrachten die beiden die meiste Zeit in dem kleinen Zimmer im Dachgeschoss.

Manchmal erlaubte Herbert ihnen auch, sich zu ihm ins Wohnzimmer zu setzen. Dann schaltete er den Fernseher an und zeigte ihnen die Filme für richtige Männer…

Über den Autor:
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