Erzählungen über Isolation, Wahn und Wirklichkeit
Dies ist kein Roman.
Dies ist ein Störfall.
Niemandsland führt dorthin, wo Literatur normalerweise nicht hinsieht: in heruntergekommene Wohnungen, in verwahrloste Körper, in Köpfe, die längst begonnen haben, sich selbst zu zerlegen. Hier sprechen keine Helden, sondern Gescheiterte. Keine Erlösten, sondern Abgestumpfte. Menschen, die sich selbst verloren haben – und von einer Welt ausgespuckt wurden, die sie nie wirklich wollte.
Ein Mann wartet am Abstellgleis seines Lebens.
Eine Frau spritzt sich ruhig.
Ein anderer zerfrisst sich an seinem eigenen Denken.
Und irgendwo dazwischen: Stimmen, die nicht mehr unterscheiden können zwischen Innen und Außen.
Diese Texte wollen nicht gefallen.
Sie wollen nicht trösten.
Sie bieten keine Entwicklung, keine Katharsis, keine Hoffnung.
Sie zeigen, was übrig bleibt, wenn all das fehlt.
Niemandsland ist ein literarischer Angriff auf die Idee, dass Geschichten Sinn ergeben müssen. Ein Fragment aus Wut, Leere und Beobachtung. Eine Zumutung für alle, die glauben, Literatur müsse retten.
Dieses Buch tut das Gegenteil.
Es lässt dich allein.
Taschenbuch (Paperback):
ISBN: 978-3819010071
Verlag: Selfpublishing
Seiten: 94
Preis: 9,50 Euro
Erscheinungsdatum: 1. April 2026
eBook (ePUB, PDF):
ISBN: 978-3-8190-1464-2
Verlag: Neobooks
Seiten: 96
Preis: 3,99 Euro
Erscheinungsdatum: 1. April 2026
Amazon Kindle:
ASIN: B0D233PP3C
Verlag: Selfpublishing
Seiten: 96
Preis: 3,99 Euro
Erscheinungsdatum: 1. April 2026
Name des Autors/Autorin:
Jonas von der Beutelratte
Infos zum Autor/Autorin:
Jonas von der Beutelratte wurde in Sindelfingen geboren und lebt heute im Niemandsland. Er veröffentlicht unter Pseudonym und hält biografische Details bewusst zurück – nicht aus Zurückhaltung, sondern aus Überzeugung: Das Werk soll für sich selbst stehen.
Er studierte Literaturwissenschaft und Philosophie, brach das Studium jedoch ab, aus Zweifel an einer Sprache, die Literatur erklärt, statt sie erfahrbar zu machen. Seitdem schreibt er außerhalb klassischer Strukturen.
Seine Texte entstehen nicht aus Planung, sondern aus Zuständen. Zwischen Erzählung, Fragment und innerem Monolog verdichten sie Erfahrungen von Isolation, Wahn und gesellschaftlicher Entfremdung. Im Zentrum stehen Figuren, die sich selbst entgleiten: Vereinzelte, Getriebene, Abgestumpfte.
Mit Niemandsland legt er sein erstes größeres Werk vor – eine Sammlung roher, dichter Texte über den Zerfall des modernen Menschen.
