Die Brücke nach Hause

Die Geschichte eines Lebens – fesselnd, real, ergreifend. Nach einer wahren Begebenheit.

Verschleppung, Zwangsarbeit, Hunger, Tod der Weggefährten, Verzweiflung und Flucht sind nur einige Stichpunkte aus dem Leben von Johann, der 1925 in der Republik der Wolgadeutschen geboren wird.

Die Verhältnisse, in denen wir ihn begleiten dürfen, sind bedrückend. Er kämpft täglich mit Hunger, Not und Elend, erlebt die Zwangskollektivierung, die Deportation nach Kasachstan, Jahre harter Zwangsarbeit in der Trudarmee und die Gefangenschaft im Sträflingslager. Ein strenges Regime unter Herrschaft Stalins martert ihn und seine Mutter fast zu Tode. Sein Vater, dem er nur ein einziges Mal im Leben begegnet, ist ein NKWD Offizier, der 1937 der Säuberung zum Opfer fällt und erschossen wird. Seine Mutter stammt aus sehr ärmlichen Verhältnissen und hat es schwer, den Jungen zu ernähren. Von Anfang an hat Johann geringe Überlebenschancen, doch er schafft es, trotz der vielen Strapazen am Leben zu bleiben und seine Geschichte zu erzählen.

Eine ergreifende Erzählung eines einfachen wolgadeutschen Jungen, die eine wahre Leidensgeschichte aller Kolonialdeutschen im sowjetischen Russland im Zweiten Weltkrieg und die Zeit danach beschreibt.

Informationen zum Autor:
1984 wurde Viktoria Bolle in Kustanaj, dem nördlichen Ka-sachstan (ehemalige UdSSR) geboren. 1996 verließ sie gemein¬sam mit ihrer Familie Kasachstan, um einen Neuanfang in Deutschland zu beginnen. Im Nordrhein-Westfälischen Müh¬lenkreis fand sie und ihre Familie eine neue Heimat, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann und ihrer Tochter lebt. Sie arbeitet als Bankangestellte und schreibt für ihr Leben gern. Ihr historischer Roman Die Brücke nach Hause beschreibt das Leben ihres Großvaters, dessen Weg von der Wolga über Zentralasien nach Westfalen beispielhaft für viele Russlanddeutsche ist.

Buchautor: Viktoria Bolle